gegründet 16. Sept. 1606

© Krankenunterstützungsverein der Zimmerer und Schreiner Au München 2019

Wir sind stolz auf unsere Chronik

Als Gründungstag des “Krankenunterstützungsverein und Sterbekasse der Zimmerleute und Schreiner München Au” wird der 16. September 1606 überliefert.
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1705 Verbrüderung mit den Oberländer Bauern

Verbrüderung mit den Oberländer Bauern um München von der Fremdherrschaft der Österreicher zu befreien. 

In der Christnacht 1705 wurden von 96 Mitgliedern 34 von den kaiserlichen Truppen in der Schlacht bei der 

Sendlinger Kirche niedergemetzelt. Jakob Gelb (nach ihm ist der Jakob Gelb Platz benannt) kümmerte sich 

trotz schwerster Verwundung um die 45 Waisenkinder der gefallenen Mitglieder.

1707 Bennotag  

1. Wallfahrt zum Gedenken der Mordweihnacht von 1705 nach Andechs. Somit waren in München die Auer 

Zimmerleute wohl die ersten, die zum Gedenken ihrer eigenen Kameraden und aller in der Christnacht 1705 

gefallenen und ermordeten Oberländer zu den Gräbern am alten Südfriedhof und im Kirchhof der Alten 

Sendlinger Kirche gekommen sind und weiter nach Andechs pilgerten.

1742 Pandurenkrieg

Abermalige Verbündung gegen die österreichische Fremdherrschaft der Panduren.

12. Oktober 1821

Joseph Kohlhofer wurde von 276 Mitgliedern zum Vorstand 

gewählt. Ihm zur Seite stand Bartolomä Moosholzer welchen 

noch Thomas Thauber beigegeben. Unter der Leitung von Joseph

Kolholfer wurde eine neue Satzung verabschiedet, genehmigt, 

gedruckt und jedem Mitglied ausgehändigt.

16. Juni 1828

Trotz fehlender Erlaubnis der Obrigkeit Wiederaufnahme der 

Wallfahrt nach Andechs zum Gedenken an Jakob Gelb und aller 

Gefallenen der Mordweihnacht von 1705.  

28. April 1830

König Ludwig I. genehmigt die Wallfahrt nach Andechs schriftlich 

mit folgendem Wortlaut: 

"Solange ich nicht anders verfüge, bewillige ich, dass jedes 3. 

Jahr befraglicher Kreuzgang stattfinden darf und heuer der erste wiederum sei".

Daraufhin beschlossen die Zimmerleute den ersten öffentlichen Betgang am 27. Juni 1830 

vorzunehmen und alle 3 Jahre zum Gedenken zu wiederholen. 

09. Oktober 1831

Die Auer Zimmerleute beteiligten sich bei der feierlichen Enthüllung des Fresko-Gemäldes 

an der Sendlinger Kirche von Wilhelm Lindenschmit dem Älteren.  

1866 und 1870 

entbrannten zwei Kriege, in denen wieder Auer Zimmerleute ihr Leben für König und 

Vaterland ließen.  

1871 mehr als 100 Mitglieder

übernahm Michael Holzschuh die Vorstandschaft und sorgte dafür, dass die Kriegsteilnehmer

wieder am Vereinsleben teilnahmen, sodass die Mitgliederzahl auf über 100 anwuchs.  

1899 Neustrukturierung des Vereins

unter der Leitung von Theodor Mangold wurden auch Schreiner in den Verein aufgenommen.

Der Bruderbund der Auer Zimmerleute wurde in Krankenunterstützungsverein und 

Sterbekasse der Zimmerleute und Schreiner Au München umbenannt.

Bild #3 folgt in Kürze
Bild #4 folgt in Kürze
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